Leserfragen

„Sehr geehrte Frau Hölldobler,
ich habe ihr e-book „So reduzieren sie das Koppen“ gekauft und möchte nun mit den Therapien anfangen. d.h. mit der Kräuterkur 1. Meine Frage ist nun: Füttert man die Kräuter trocken oder muss ich diese wie Tee aufbrühen oder unter das Futter mischen?“

Hallo Frau XXX.,
am besten mit heißem Wasser übergießen und dann Sud und Kräuter mit anderem Futter (Hafer/Gerste) mischen. Durch das heiße Wasser lösen sich manche Stoffe besser.
Viele Grüße
Tanja Romanazzi (inzwischen geheiratet)

 

Hallo Frau Romanazzi,
ich hatte mittlerweile auch gesehen, das es bei den Kräutern dabei stand. Jetzt muss ich nur noch eine Bezugsquelle finden, in der Apotheke ist das ja recht teuer, aber ich werde es so oder so versuchen!!! Ich fange mit der Eibischwurzel und den Malvenblättern an.
Meine 11 jährige QH Stute koppt, seit ich sie mit 4 Jahren für 3 Monate zur Ausbildung wegegeben habe. Ich vermute Stress, wenig Rauhfutter, Langeweile. Bei Bussen, Traktoren etc. ein Fels in der Brandung aber so halt eine Sensible. Sie lebte dann immer im Offenstall in der Herde und fast immer draußen. Aber zuletzt viele Stallwechsel, keiner wollte uns wegen dem Koppen. Das Pferd hat einige Schockerlebnisse, bei Absetzen, erste Transporte, Ausbildung erfahren.
Letzten Sommer war ich 4 Tage mit ihr am Meer und am 2. Tag sehe ich – das Pferd koppt nicht. Ich hatte vor Jahren auch mit Bachblüten mal einen Erfolg.
Sie speichelt immer sehr sichtbar ein beim Fressen und was ich noch aus Erfahrung sagen kann. Mein Pferd hat am liebsten neben dem Heu einen Wasserbottich, sie taucht dann jedes Büschel ein und frisst es dann. Haben Sie das schon bei Koppern erlebt?
ich will ihr sehr gerne helfen.

Erst einmal Danke für ihr e-book und die Therapievorschläge.
Grüße XXX

Hallo Frau XXX,
Kleinere Mengen habe ich hin und wieder bei http://www.kraeuterhaus.net/ gekauft. Größere Mangen dann natürlich beim Großhändler.

Sie speichelt immer sehr sichtbar ein beim Fressen ….
Haben Sie das schon bei Koppern erlebt?
Ja. Das Problem ist, dass dadurch beim Heufressen weniger Speichel gebildet wird. Und der Speichel hat eine bedeutende Funktion für die Verdauung. Wenn man das Heu im Netz füttert und das Wasser nur an anderer Stelle anbietet, kann man das „Heu eintauchen“ vermeiden.

Ihr Pferd hat Glück, dass Sie sich soviel Mühe geben.
Ich wünsche Ihnen ganz viel Erfolg!

Viele Grüße
Tanja Romanazzi

 

Hallo Frau Hölldobler,
hab mir Ihr Buch gekauft und bin dabei die Kräuterkur meinem Pferd zu füttern. Hab nur eine Frage zum Leinsamen, muß es der goldgelbe sein, oder der normale braune??
Vielen Dank für Ihre Rückantwort. Freundlichen Gruß aus XXX

Geht beides. Der goldgelbe Leinsamen hat den Vorteil, dass sie ihn nicht kochen müssen (also einfacher in der Handhabung).
Viele Grüße und viel Erfolg für Ihr Pferd! Tanja Romanazzi (früher Hölldobler… inzwischen geheiratet 🙂

 

Hallo Frau Romanazzi, hab noch mal ne Frage…………
habe, wie bereits erwähnt mit der ersten Kräuterkur
begonnen, meine Stute frißt liebend gern den Eibisch,
läßt jedoch in letzter Zeit die Malvenblätter liegen.
Liegt es daran, daß sie leicht bitter schmecken??
Soll ich sie ohne überbrühen füttern??
Danke für Ihre Rückmeldung.
LG. XXX

Das kann man schlecht sagen.
Ich denke, dass viele Kräuter bitter schmecken.
Da man genügend Auswahl hat, würde ich „dem
Pferd vertrauen“ und die Malve dann eher weglassen.
Soll ich sie ohne überbrühen füttern??
Ist nicht so gut, da sich bestimmte Stoffe dann nicht lösen.
Viele Grüße
Tanja Romanazzi

 

Hallo Frau Romanazzi,
habe eine junge, stark koppende Stute mit erheblichen Magen-Darm-Problemen (Aufgasung, Verstopfungskolik etc.). Eine erste Futterumstellung nach dem Studium Ihres hervorragenden Ebooks hat bereits etwas Erfolg gebracht. Nun meine Frage: behandeln Sie auch Pferde im Raum Bayreuth? Hätte Interesse an einer Radionik-Therapie oder einer allgemeinen Untersuchung mit Therapieempfehlung.
Besten Dank im Voraus, XXX

Hallo Frau XXX,
vielen Dank für Ihre nette Email.

…Nun meine Frage: behandeln Sie auch Pferde im Raum Bayreuth?
Ja, kein Problem, da Radionik eine Form der Fernbehandlung ist, spielt der Ort keine Rolle. Beratung dann per Email oder Telefon. Ich arbeite immer mit einer radionischen Analyse als Grundlage. Daraus ergeben sich dann die weiteren Schritte in Absprache mit dem Besitzer. Das kann eine radionische Therapie sein, homöopathische Mittel, Kräuter, etc.

Wenn Sie Interesse haben, bitte die beigefügten Formulare ausfüllen und mit ein paar Haaren Ihrer Stute zu mir schicken.

Viele Grüße und einen schönen Restsonntag!
Tanja Romanazzi

 

Hallo Frau Romanazzi,
danke nochmal für Ihren informativen Anruf. Da meine Stute inzwischen wie ausgewechselt ist- sie wiehert wieder fröhlich, flippt regelmäßig mit dem Pony auf der Koppel aus und war nicht mehr aufgegast-habe ich mich entschlossen, vorerst von einer weiteren Therapie abzusehen. Ich bin mit dem aktuellen Ergebnis, dank Ihrer Ansätze im Ebook sehr zufrieden. Sollte es erneut Schwierigkeiten geben, werde ich mich gerne an Sie wenden.
Herzlichen Dank nochmals, XXX

PS: auch meine Tierärztin staunt über das Ergebnis und hat mich gebeten, das Ebook lesen zu dürfen…

 

Hallo Frau XXX,
vielen Dank für Ihre nette Email! Schön, dass es der Stute besser geht. Ihnen und Ihren Pferde weiterhin alles Gute!
Viele Grüße
Tanja Romanazzi

 

Hallo Frau Romanazzi,
Ihr Ebook ist sehr, sehr interessant.
Ich möchte nun gerne die Kräuter probieren, da ich davon ausgehe, dass mein Pferd evtl. auch ein Magenproblem oder -unwohlsein hat. Da er sehr verstärkt auf Kraftfutter koppt. Nun habe ich dazu eine Frage sind Eibischwurzeln das selbe wie Eibischblätter und Malvenblätter das selbe wie Malvenblüten? So wie ich das aus ihrem Buch entnehme, fängt man mit der Kur-1 an und gibt danach Kur2 oder (und?) 3. In welchem Abstand?

Was ich sehr interessant fand, ist die Radionik. Höre ich das erste mal, denke es könnte viel Aufschluss geben, was denn überhaupt mit meinem Pferd los ist. Gibt es hier ein Verzeichnis, wo man jemanden in der Nähe findet?

Entschuldigen Sie bitte, dass ich Ihnen nun so viel erzähle, aber wie gesagt ich möcht gerne Wissen warum mein Pferd koppt und bin immer schon auf der Suche danach. Ich möchte gerne wissen, was ich falsch gemacht habe und kann leider seinen Hilferuf noch nicht erkennen, was mir sehr leid tut.

Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen, XXX

Hallo Frau XXX, … Nun habe ich dazu eine Frage sind Eibischwurzeln das selbe wie Eibischblätter und Malvenblätter das selbe wie Malvenblüten?
2 x nein

So wie ich das aus ihrem Buch entnehme, fängt man mit der Kur-1 an und gibt danach Kur2 oder (und?) 3. In welchem Abstand? Es sind verschiedene Alternativen, die man ausprobieren kann.
Ich würde zwischen den Kuren immer 2-3 Wochen Pause einlegen.

Was ich sehr interessant fand, ist die Radionik. Höre ich das erste mal, denke es könnte viel Aufschluss geben, was denn überhaupt mit meinem Pferd los ist. Gibt es hier ein Verzeichnis, wo man jemanden in der Nähe findet?
Da es eine Therapie mit Fernheilung ist (hört sich verrückt an, hilft aber wirklich), braucht man niemanden aus der Nähe. Ich behandel zum Beispiel auch Patienten aus Österreich 🙂

Entschuldigen Sie bitte,… Ich freue mich immer, wenn Menschen wirklich versuchen ihre Pferde artgerecht zu behandeln bzw. ihnen erst einmal wieder auf den richtigen Weg zu helfen.

Viele liebe Grüße
Tanja Romanazzi

 

Sehr geehrte Frau Romanazzi,
mit Begeisterung habe ich Ihr Buch nahezu verschlungen – auf dem Weg, meinem Pferd irgendwie zu helfen und dahinter zu kommen, was sie hat. Nach einem Stallwechsel hat meine Stute fast 7 Monate überhaupt nicht gekoppt und ist dann wieder angefangen. In den letzten Wochen steigerte sich das etwas und ich weiß nicht woher.
Ihre empfohlene Leinsamenkur mache ich jetzt seit Samstag. EMH von Eggersmann habe ich heute gekauft – das gibt dann ab morgen immer morgens zum Krippenfutter. Nun würde ich auch gern Melisse dazu geben. Sie schreiben in Ihrem Buch 30 – 50 g mit Wasser aufgießen.
Meine Frage wäre, wieviel Wasser und wie lange muss bzw. darf man das ziehen lassen?
Es wäre nett, wenn Sie mir das kurz beantworten würden. Viele Grüße aus XXX

Hallo Familie XXX,
vielen dank für Ihre freundliche Email.

Nach einem Stallwechsel hat meine Stute fast 7 Monate überhaupt nicht gekoppt und ist dann wieder angefangen… Das ist ja eigenartig. 7 Monate sind ja schon eine ganz schön lange Zeit. Es muss irgendetwas geschehen sein, was Ihrer Stute nun mehr Stress verursacht.

Meine Frage wäre, wieviel Wasser und wie lange muss bzw. darf man das ziehen lassen? Wieviel Wasser Sie nehmen, ist eigentlich nicht entscheidend. Ich nehme immer soviel, dass es zusammen mit dem Hafer dann alles nur noch feucht ist und keine „Suppe“ im Trog überbleibt. Es sollten auf jeden Fall die Kräuter gut bedeckt sein.

Ein paar Minuten ziehen lassen ist ausreichend. Es muss auch nicht unbedingt kochendes Wasser sein (falls das bei Ihnen im Stall nicht möglich ist).

Viele Grüße
Tanja Romanazzi